Wissensdatenbank

1 000 FAQs, 500 Anleitungen und erläuternde Videos. Hier gibt es nur Lösungen!

Ein Problem mit ausgehenden Spam-Nachrichten beheben

Aktualisierung 24.02.2026

Dieser Leitfaden befasst sich mit dem Outgoing Spam der Infomaniak-Infrastrukturen und hilft Ihnen, die möglichen Ursachen zu identifizieren und zu beheben, wenn eine von einer bei Infomaniak gehosteten Adresse gesendete E-Mail im Spam-Ordner (Junk-Mail) des Empfängers landet.

 

Wichtig: Infomaniak kann nicht direkt auf die Einstufung einer Nachricht als Spam durch andere Anbieter einwirken. Die Lösungen müssen mit den Administratoren des betreffenden Empfangsservers gesucht werden.

 

E-Mail-Dienste verantwortungsvoll nutzen

Infomaniak setzt erhöhte Sicherheitsmaßnahmen ein, um die Sicherheit und Zustellbarkeit von E-Mails zu gewährleisten. Wenn Sie auch die folgenden Best Practices beachten, verringern Sie das Risiko, dass Ihre Nachrichten als unerwünscht eingestuft werden.

 

1. Eine gültige E-Mail-Adresse verwenden

  • Überprüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse und die zugehörige Domain korrekt und gültig sind.
  • Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihrer Domain (SPF, DKIM, DMARC).
  • Wenn Sie ein Parameter ändern, warten Sie etwa 24 Stunden, bevor Sie einen erneuten Sendeversuch unternehmen.

 

2. Verdächtigen Inhalt vermeiden

  • Vermeiden Sie Wörter, Formulierungen oder Darstellungen, die häufig mit Spam in Verbindung gebracht werden (missbräuchliche Werbung, generische Phrasen, zu komplexes Layout usw.).
  • Fügen Sie keine unsicheren, verkürzten oder falsch formatierten Links ein.
  • Personalisieren Sie Ihre Nachrichten (z.B. indem Sie den Namen des Empfängers erwähnen), um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
  • Fügen Sie keine verdächtigen oder zu großen Dateien an; verwenden Sie stattdessen einen Dienst wie SwissTransfer.

 

3. Senden von der Infomaniak Web Mail App testen

  • Wenn Sie eine Drittanbieter-Software/E-Mail-Client verwenden, versuchen Sie, die Nachricht von der Infomaniak Web Mail App (ksuite.infomaniak.com/mail) zu senden.
  • Vergleichen Sie die Ergebnisse, um zu ermitteln, ob das Problem von Ihrer Software/E-Mail-Client oder einer Konfigurationseinstellung herrührt.

 

4. Den Ruf Ihrer Domain überwachen

  • Wenn Ihre E-Mail-Adresse eine benutzerdefinierte Domain verwendet (z.B. @ihre-domain.xyz), kann ein schlechter Ruf der Domain die Zustellbarkeit Ihrer Nachrichten beeinträchtigen.
  • Analysieren und beheben Sie mögliche Ursachen (frühere Massenversände, falsche Konfiguration, Meldungen usw.).

 

5. Die Zustimmung des Empfängers einholen

  • Schreiben Sie nur an Empfänger, die Sie kennen oder Ihre Nachricht erwarten.
  • Für Gruppen- oder regelmäßige Versendungen verwenden Sie ein System der freiwilligen Anmeldung (Opt-in).
  • Für Informations- oder Marketingkampagnen bevorzugen Sie die Newsletter-Lösung von Infomaniak.

 

6. Optimieren Sie die Häufigkeit und das Versandvolumen

  • Vermieden Sie es, eine große Anzahl identischer Nachrichten gleichzeitig an viele Empfänger zu senden.
  • Achten Sie auf eine vernünftige Versandhäufigkeit, um nicht als verdächtiger Absender identifiziert zu werden.

 

7. Zur Whitelist (Whitelist) von Infomaniak hinzugefügt werden

  • Wenn Ihre E-Mails von einem Empfänger, der ebenfalls bei Infomaniak gehostet wird, als Spam eingestuft werden, kann dieser Ihre Adresse zu seiner Whitelist hinzufügen.
  • Diese Aktion garantiert den Empfang Ihrer Nachrichten, ersetzt jedoch nicht die Überprüfung der Ursachen, die zunächst zur Einstufung als Spam geführt haben.

War diese FAQ nützlich?