Wissensdatenbank
1 000 FAQs, 500 Anleitungen und erläuternde Videos. Hier gibt es nur Lösungen!
Das Ein- und Auslagern von Ressourcen in der Public Cloud verstehen
Diese Anleitung erläutert die Vorgehensweise zum Abrufen und Wiederherstellen von Ressourcen bei der Kündigung eines Public-Cloud-Produkts.
Abrufen und Wiederherstellen von Ressourcen in der Public Cloud
Es wird empfohlen, alle Ressourcen vor der Kündigung des Produkts manuell zu exportieren und zu löschen.
Bei einer freiwilligen Kündigung werden die mit der Public Cloud verbundenen Ressourcen schrittweise deaktiviert und anschließend gelöscht.
DNS-Ressourcen vom Typ DNSaaS (Designate) werden sofort nach der Kündigung gelöscht.
Die übrigen Ressourcen werden in allen Regionen der Public Cloud deaktiviert:
- Deaktivierung von Benutzern und Projekten;
- kein Zugriff mehr auf die verbleibenden Ressourcen;
- Deaktivierung der noch zugänglichen Ressourcen:
- S3-Buckets und Swift-Container (Objektspeicher);
- gestoppte Compute-Instanzen;
- automatischer Wechsel aus dem Pausenmodus vor dem Stoppen der Instanzen;
- automatischer Wechsel aus dem Rettungsmodus vor dem Stoppen der Instanzen;
- Deaktivierung von Load Balancern (LBaaS);
- Deaktivierung von Orchestrierungen und Alarmen (Heat).
Nicht zugängliche Ressourcen werden nicht sofort geändert, insbesondere:
- Volumes;
- Images;
- Backups;
- Snapshots;
- öffentliche Schlüssel;
- private Netzwerke;
- Secrets.
Aufbewahrungsfrist für Ressourcen
Mit Ausnahme von DNS-Ressourcen werden die Ressourcen für einen Zeitraum von 7 Tagen nach der Kündigung aufbewahrt.
Am 7. Tag um 3:00 Uhr morgens werden alle verbleibenden Ressourcen endgültig gelöscht, ohne dass eine Wiederherstellung möglich ist.
Wiederherstellung von Ressourcen nach der Kündigung
Nach der Kündigung des Produkts kann innerhalb eines maximalen Zeitraums von 3 Kalendertagen eine Anfrage zur Wiederherstellung gestellt werden.
Diese Anfrage erfordert:
- einen aktiven Abonnement für ein Public-Cloud-Produkt;
- ein aktueller Zahlungsstatus;
- die Einhaltung der geltenden Vertragsbedingungen.
Sofern die Daten noch auf den Speichersystemen verfügbar sind, können ausgesetzte Dienste innerhalb einer maximalen Frist von 4 Tagen nach Genehmigung der Anfrage wieder aktiviert werden.
Angehaltene Instanzen werden nicht automatisch neu gestartet. Sie können jedoch bei Bedarf manuell neu gestartet werden.
Die Exportierung der Daten liegt in Ihrer Verantwortung.
Link zu dieser FAQ: https://faq.infomaniak.com/1052
War diese FAQ nützlich?