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Wir tragen zur Umweltverschmutzung bei

Selbst wenn wir alle unsere Treibhausgasemissionen zu 200% ausgleichen

Entdecken Sie wie

Doch wir handeln, um unseren Abdruck zu verringern – und das seit 2007.

Verteilung unserer CO2-Emissionen im Jahr 2020

Server

Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz

Stromverbrauch

Heizung und Kühlung

Verpflegung und Getränke

Berufsbedingte Fahrten und Übernachtungen

Abfälle und Wiederverwertung

Ausgleich unserer CO2-Emissionen

2020 hat Infomaniak 998.1 Tonnen CO2-Äquivalente verursacht. Um unseren ökologischen Fussabdruck zu verringern, haben wir Projekte in der Schweiz und Nicaragua finanziert, die 1996.2 Tonnen CO2-Äquivalente neutralisieren und insgesamt CHF 67'437.- kosten.

Siehe das Zertifikat 2019
(Das Zertifikat 2020 wird im Januar 2022 verfügbar sein)

Verbessern lässt sich nur, was gründlich gemessen wird.

Bei der Berechnung der CO2-Emissionen werden alle unsere Aktivitäten und der Lebenszyklus der von uns verbrauchten Produkte einbezogen. Ob Gewinnung von Rohstoffen, Herstellung, Transport und Müll – alles wird berücksichtigt, sogar die täglichen Fahrten unserer Mitarbeitenden! Diese Massnahmen unterliegen einer jährlichen Prüfung durch SGS im Rahmen des Audits unserer ISO 14001:2015-Zertifizierung.

Was bei Infomaniak die schlechteste Umweltbilanz hat? Der Kauf neuer Server!

Das ist der Grund:

Da wir erneuerbare Energien nutzen und unsere Rechenzentren mit natürlicher Aussenluft gekühlt werden, müssen unsere Server 7 bis 10 Jahre lang laufen, damit sie genauso viel CO2 freisetzen wie bei ihrer Produktion.

Folglich haben wir beschlossen, die Lebensdauer unserer Server auf bis zu 15 Jahre zu verlängern . Dies bedingt die Anschaffung teurerer Server, die im Anschluss mit leistungsfähigeren Komponenten aufgerüstet werden können.

Die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit unserer Dienste werden durch die Redundanz der Dienste und unsere Cloud-Infrastruktur gewährleistet, die eine bedarfsorientierte Ressourcenzuweisung ermöglicht.

Die Herausforderung? Den richtigen Kompromiss finden zwischen:

  • Unser wachsender Ressourcenbedarf.
  • Bestimmte Serverkomponenten austauschen, um ihre Leistung zu erhöhen und damit ihre Nutzungsdauer zu verlängern.
  • Die Server nach 15 Jahren Betrieb aufgrund schlechter Energieeffizienz vom Netz trennen.

Wir optimieren die Nutzung von Ressourcen kontinuierlich .

Wenn Ressourcen eines Servers nicht genutzt werden, werden sie automatisch anderen Aufgaben zugewiesen, ohne die Leistungsfähigkeit der anderen Dienste zu beeinträchtigen. Ergebnis: Wir können mit weniger Servern mehr Dienste mit gleichwertiger Leistung anbieten.

Gleichzeitig optimieren unsere Entwickler fortwährend Produkte, um den unnötigen Verbrauch von Ressourcen zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit der Dienste zu erhöhen (als Ökodesign bezeichnet). Energietechnische Optimierungen sind nicht NUR eine Frage der Hardware!

Auch die Fahrten und die Kaufkraft unserer Mitarbeitenden wirken sich auf unseren ökologischen Fussabdruck aus.

Eine Prämie bis zu CHF 1'500.- / Jahr, um die sanfte Mobilität unter unseren Mitarbeitenden zu fördern.

Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter im Hinblick auf unseren Umwelt-Fussabdruck und ermutigen sie zu umweltfreundlichen Praktiken in ihrem Berufs- und Privatleben.

Durch einen Mobilitätsplan werden ebenfalls die umweltfreundlichsten Transportmittel gefördert. Dieser Ansatz senkt unsere CO2-Emissionen, verbessert die Gesundheit der Mitarbeitenden und mündet in neue vorbildliche Gewohnheiten. Kurz: eine Investition!

Infomaniak zählt zu den 500 grössten Energieverbrauchern des Kantons Genf.

E-Mails, kDrive, Rechenzentren… alle unsere Dienste werden mit erneuerbarer Energie gespeist.

Der von uns gekaufte Strom setzt sich zu 60% aus Wasserkraft und zu 40% aus Ökoenergie zusammen (Solarenergie und kleine Wehre, die natürliche Wasserläufe und den Lebensraum von Fischen bewahren). 2022 wird ein Solarkraftwerk mit 450 kW in Betrieb genommen; ebenso ist geplant, in unserem nächsten Rechenzentrum (DCIV), das 2023 in Betrieb gehen soll, ein Solarkraftwerk einzusetzen.

Allein 2020 hätten wir ohne unsere Energiesparmassnahmen 28% mehr Strom verbraucht. Dies entspricht dem Verbrauch von 301 Schweizer Haushalten.

Wir entwickeln unsere eigenen Rechenzenter ohne Klimatisierung, um die Energieeffizienznormen des Marktes zu übertreffen.

Unsere PUE-Kennzahlen zählen zu den besten weltweit.

Um einen derart niedrigen Energieeffizienz-Indikator (PUE < 1.1, gegenüber einem europäischen Durchschnitt von 1.46) zu erreichen, kühlen wir unsere Rechenzentren ausschliesslich mit gefilterter Aussenluft und passen die Belüftung fortlaufend an den tatsächlichen Bedarf an.

Für 100 Watt dedizierte Serverleistung verbrauchen unsere Infrastrukturen durchschnittlich 8.7 Watt.

2019 haben uns unsere Optimierungen ermöglicht, unseren Stromverbrauch um 14.7% zu senken – und damit geben wir uns noch nicht zufrieden.

Die Rechenzentren von Infomaniak werden mit gefilterter Aussenluft gekühlt.

Unsere Wechselrichter werden im Bereitschaftsmodus betrieben. Das erscheint belanglos, doch dieses Detail ermöglicht, 5% Energie einzusparen. Jedes Watt zählt.

Unsere Stromgeneratoren stehen im Dienste der Gemeinschaft.

Wir verursachen 2,7 Tonnen CO2 pro Jahr, um die benzingetriebenen Notstromaggregate unserer Infrastrukturen zu testen. Wenn im lokalen Stromnetz ein Problem auftritt, kann Swissgrid unsere Stromaggregate hinzuschalten, um den Betrieb des Schweizer Stromnetzes zu sichern und zu stabilisieren.

Unsere Betriebsabfälle sind für 0.4% unserer CO2-Emissionen verantwortlich.

Verbrennbare Abfälle 2.17 Tonnen CO2-Äquivalente

Elektronikschrott 1.48 Tonnen CO2-Äquivalente

Abwässer 0.375 Tonnen CO2-Äquivalente

Wiederverwertbare Abfälle, 0.006 Tonnen CO2-Äquivalente

Quelle: Treibhausgasbilanz, 2019, myclimate.

Ist das wirklich nötig?

Wie wird das wiederverwertet?

Ist dies lokal und verantwortungsbewusst?

Jede Anschaffung ist Gegenstand einer Vorabanalyse, in deren Rahmen wir genau bestimmen können, ob eine Alternative zum Kauf besteht. Wir berücksichtigen ebenfalls, inwieweit neue Hardware im Folgenden optimiert werden kann, um die Nutzungsdauer zu verlängern. Wir geben lokalen und verantwortungsbewussten Anbietern systematisch Vorrang und verpflichten uns, unser Aufkommen an verbrennbaren Abfällen bis Ende 2023 um 16% zu verringern (gegenüber dem 2019 verursachten Abfallvolumen). Wir wiegen unsere Abfälle bereits seit 2015, auch in unseren Büros. Der nächste Schritt besteht darin, unser Aufkommen an Elektronikschrott zu verringern.

Die Finanzierung von Projekten für den Ausgleich unserer CO2-Emissionen ist eine Übergangslösung, die jedes Unternehmen problemlos umsetzen kann.

Wir « gleichen » unsere CO2-Emissionen doppelt aus

Dies schliesst die Herstellung und Entsorgung der Server sowie die Erzeugung unseres Stroms und die Fahrten unserer Mitarbeitenden ein.

100% in der Schweiz und 100% in Nicaragua. Die Erde ist einzigartig.

Unsere Massnahmen und Berechnungen sind nicht perfekt, Bäume wachsen langsamer als unsere Emissionen, und wir verschmutzen die Umwelt sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.

Demgemäss liegt die doppelte Kompensation auf der Hand. Unsere Einbindung wird jedes Jahr anhand unserer CO2-Bilanz angepasst.

Wer schützt die Interessen der Bienen, der Bäume und der Ozeane?

1% unseres Wachstums geht an gemeinnützige Organisationen, die die Interessen der Natur schützen und die Gesetzgebung im Umweltschutzbereich insbesondere für unsere Industrie verschärfen möchten.

Boris Siegenthaler, Mitgründer, strategischer Direktor und Umweltbeauftragter

Der Sinn des Lebens besteht darin, nachhaltig zu agieren – das gilt zumindest für Unternehmen.

Ohne die Senkung unserer Emissionen und die konstante Verbesserung unserer Energieeffizienz sind diese Abmilderungsmassnahmen unzureichend. Wir bedenken stets, dass deren positive Wirkung häufig zeitverzögert und nicht unbedingt in den Regionen eintritt, in denen unsere Tätigkeiten CO2-Emissionen verursachen. Diese Strategie ist jedoch allen Unternehmen zugänglich. Es handelt sich dabei um einen einfachen ersten Schritt, der eine Schärfung des Bewusstseins und die Senkung der Emissionen bewirkt.

Alexandre Patti, Energy Manager

Wir können die Welt nicht retten, wenn wir die aktuellen Regeln einhalten, denn diese Regeln müssen geändert werden. Alles muss sich ändern, und das ab heute.

Unser Umweltkonzept ist durch anerkannte Normen zertifiziert

Wir tun bereits viel. Dennoch geben wir uns damit noch nicht zufrieden.

Machen auch Sie bei unserem Ansatz mit!

Entscheiden Sie sich für engagierte Anbieter, die eine lokale, nachhaltige und lebensfreundliche Wirtschaft fördern. Sie haben eine Meinung, Anmerkung oder Anregung, die wir umsetzen könnten, um unseren Ansatz zu verbessern? Wir sind ganz Ohr!